Herzlich willkommen beim Eschweger Luftsportverein

Die wichtgsten Grundinformationen zum Segelfliegen im Eschweger Luftsportverein haben wir für Sie in einem Flyer zusammengestellt, den Sie hier herunterladen können. Bei YouTube gibt es auch ein Video zum Thema "Segelfliegen lernen" vom Hessischen Luftsportbund (HLB).

Fliegerfreizeit in Niederöblarn (Steiermark)

 

Um Pfingsten herum macht sich jedes Jahr eine kleine Abordnung des Eschweger Luftsportvereins zum Alpensegelfliegen nach Niederöblarn in Österreich auf. Grundsätzliches Problem ist das Wetter. Es ist immer wieder mit Regen und starkem Wind zu rechnen, sodass längst nicht alle Tage fliegbar sind. Wenn das Wetter dann aber passt, ist das Segelfliegen in den Alpen einzigartig und unvergesslich. Aktuelle Bilder von der WebCam auf dem Flugplatz in Niederöblarn gibt es hier

Die Krefelder kommen!

 

Vom 27. Mai bis zum 5. Juni sind unsere Fliegerfreunde aus Krefeld zum neunten Mal auf dem Stauffenbühl zu Gast. Wir wünschen den Jungs um Willi, Peter und Ralf gutes Flugwetter und viele wunderschöne Flüge. Und natürlich freuen wir uns schon auf den traditionellen Altbierabend mit Steaks, Würstchen und Diebels-Alt!

ELV ehrt treue Mitglieder

 

Auf der Jahreshauptversammlung des ELV, die am 19. März im Waldgasthaus Schubartshöhe stattfand, konnte der 1. Vorsitzende Andreas Wagner gleich 3 Mitgliedern Ehrenurkunden und Ehrennadeln für ihre langjährige Mitgliedschaft überreichen. Für ihre 15- und 25-jährige Mitgliedschaft bekamen Werner Mühlhausen (4. v. l.) und Uli Fiege (2. v. l.) Urkunden in Silber und Gold. Heimo Kempka (3. v. l.) wurde für seine 55-jährige Mitgliedschaft geehrt. Leider nicht anwesend sein konnte Edi Fröhlich, der bereits seit 65 Jahren Mitglied des ELV ist.  

Die Werra Rundschau berichtet zum Saisonstart

Am 19. März ist Jahreshauptversammlung!

Am 19. März, das ist ein Samstag, findet die Jahreshauptversammlung des Eschweger Luftsportvereins im Waldgasthaus Schubartshöhe statt. Beginn ist um 19:00 Uhr. Die offizielle Einladung mit der Tagesordnung wurde bereits zugestellt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

ELV auf Kufen

 

Am Samstag, den 27.02.2016, traf sich eine Delegation des Eschweger Luftsportvereins nach dem Motto „Wir können nicht nur hoch, sondern auch tief“ auf dem Meißner am Naturfreundehaus, um der weißen Pracht der Wintersaison 2016 zu frönen. Ein herrlicher, sonniger und klarer Wintertag mit genügend Schnee war der Lohn. Der Skiliftbetrieb mit der kleinen Pistenraupe zog die Schlittenfahrer nonstop wieder nach oben. Eine super Stimmung, alle hatten sichtlich Spaß und freuen sich auf eine Wiederholung im nächsten Winter.    

 

(Karsten Hofmann)   Die Werra-Rundschau-Fassung gibt es im Presseecho!

ELV-Bowlingabend im La Bowlera

 

Im schummerigen Licht des La Bowlera strahlen die Sieger des Bowlingabends umso heller: Ute Prehm konnte sich mit konstant hohen Würfen locker gegen die männliche Konkurrenz durchsetzen, Bowling-Neuling Reinhold Münch kam mit seinen beeindruckend eleganten Würfen auf den zweiten Platz, knapp vor Martin Wagner, dem Bowling-Routinier. Herzlichen Dank an Jonas Weinrich und Daniel Sporer, die den netten Bowlingabend veranstaltet haben!    

Mein Traum vom Fliegen: Endlich wieder im Cockpit!

Ein Reisebericht vom Fliegen in Florida (USA) von Thomas Lückert 

 

Thomas Lückert, 1954 in Eschwege geboren, war schon sehr früh mit dem „Fliegergen“ ausgestattet, wahrscheinlich schon seit Geburt. Mit 3 Jahren hat mein Vater meinem Quengeln nachgegeben und steckte mich erstmals in einen richtigen kleinen Flieger, eine PA 18, auf den hinteren Sitz auf dem Flugplatz Kassel-Waldau. Ich konnte kaum aus dem Fenster sehen, war aber völlig angstfrei und stolz wie ein Spanier. Als Schüler bastelte ich Papierflieger, Flugdrachen und Flugmodelle -viele flogen, einige aber auch nicht und stürzten ab. Aber macht nichts, dachte ich, man lernt ja dazu. Ich kletterte gern auf hohe Bäume und Dächer, turnte auf diesen herum. Höhenangst kannte ich nicht.

 

1972 sprach mich mein FWS-Mitschüler Rainer F. an, ob ich denn das Segelfliegen erlernen und auf die „Kuppe“ kommen wolle. Natürlich wollte ich und begann unter Anleitung der Fluglehrer Fritz, Hans, Heinz und Kalli mit der Ausbildung. Bereits nach 27 Schulstarts und 4 Wochen Ausbildung absolvierte ich erfolgreich auf der „Rhönlerche“ meinen ersten Alleinflug.

 

Viele weitere Stationen der Aus- und Weiterbildung auf andere Flugzeugmuster, dem Erwerb des Luftfahrerscheins (1974), dem Motorsegelschein (1975), Fluglehrer (1987) und dem Motorflugschein (1994) folgten. In den vielen Jahren danach bis 2013 folgten tausende von unfallfreien Starts im Segel- und Motorflug. Mehrere Dutzend neue Flugschüler habe ich erfolgreich ausgebildet, viele sind in Luftfahrerberufen „hängen geblieben“. Einige Schüler wie Roland, Thomas S., Stefan und Karsten sind unter meiner Ausbildungsleitung auch Fluglehrer geworden. Auch konnte ich über 2 Jahre einen  eigenen Motorsegler von Typ „Piccolo“ fliegen und unterhalten.

 

Dann kam im Januar 2014 ein weiterer persönlicher Tiefpunkt. Nach Jahren der tiefen Trauer über den im September 2010 plötzlich verstorbenen, geliebten Sohn Maximilian erwischte es mich selbst –Herzinfarkt!

 

Margit, meinem Sportlerherz und sicherlich auch dem „Fliegergen“ habe ich zu verdanken, dass ich überlebte. Nach 7 Tagen im Koma wachte ich auf und war in einer völlig anderen Welt: Ich war dafür verantwortlich, einen großen Airbus wegen eines Notfalles auf der „Kuppe“ zu landen. Der Medikamententurm waren die Instrumente, die ich zur Landung benötigte. Irgendwie brachte ich es fertig, dass ich daran kam. Durch die Aktion löste ich einen Alarm aus und die Krankenschwestern der Intensivstation eilten völlig aufgeregt herbei. Ich erklärte ihnen, ich müsse doch jetzt aufstehen und den Airbus auf der „Kuppe“ landen. Ich sei ja schließlich Flieger und die Passagiere des Airbus waren in Gefahr.

 

Nach 8 Wochen Reha kam ich wieder auf die Beine, aber mit der Fliegerei? Mir wurde schnell klar, was jetzt folgte: Meine fliegerische Karriere war abrupt beendet. Die neue EU-Vorschrift EU 1178/11 und die Herren in den weißen Kitteln waren gegen mich. Doch wie geht’s nun weiter mit meinem Traum von Fliegen? Nein, weiter auf der Kuppe, einfach nur zugucken und beim Flugbetrieb helfen, das konnte ich irgendwie nicht.

 

Plan Fliegen in den USA – die Flugschule “Florida Flyers“

Durch den Kollegen Andreas T. der Polizei Eschwege wurde ich auf die Flugschule aufmerksam gemacht. Nach eigener Internet-Recherche fiel meine Wahl auf die Flugschule „Florida Flyers“, im Norden Floridas bei St. Augustine, an der Atlantikküste zwischen Cape Caneveral und der Großstadt Jacksonville. Nach Anfrage per E-Mail wurde ich dort von der Schulleiterin Bettina Ruhrmann willkommen geheißen. Ich erzählte kurz von meiner fliegerischen Vita und sie bot mir einen „Discovery-Flight“ mit Ken, ihrem jüngsten Fluglehrer, an!    

Ken saß ganz entspannt neben mir. Seine Hände blieben ganz ruhig auf seinen Oberschenkel liegen. Schon beim Ground-Check und dem Rollen zur 3 KM und 150m breiten Asphaltbahn 31 merkte er: Der kann’s und ließ mich gewähren. Nach 20 min. gen Süden an der Küste entlang, dann ein wenig Turnen (Vollkreise links, rechts, Langsamflug usw.), ging es zurück. Dann 4 x Touch-and-go. Auch den Sprechfunk ließ er mich nach seiner ausdrücklichen Bitte machen: „N 092, downwind 31, touch and go“ war meine Positionsmeldung in 1000 ft. Höhe an den St. Augustine Tower. Dann das Procedere wie ich es Hundertfach gelernt und ausgeführt habe: Geschwindigkeit 60 kt. -  Luftraum und Anflugsektor beobachten - Abstand zum Vordermann halten - Klappen 10 Grad - Stabiler Endanflug - Aufsetzpunkt fixieren – Abfangen - ein wenig Rollen - Gashebel rein and GO !.    

Eine DC 3 auf dem Marathon Airport Key West

Auf der 200 km langen Fahrt über den Highway A 1 gen Süden, auf der durch viele Brücken verbundenen Inselkette, liegt etwa auf halbem Weg das kleine, hübsche Städtchen Marathon. Hinter einem Zaun stand sie, die DC 3, der Rosinenbomber, der für Berlin in vielen Jahren nach dem Krieg sehr wichtig war! Daneben ein kleinen Hangar mit der Aufschrift: „Flight Museum, Entrance free“!    

Ich stellte schnell meinen Mietwagen ab, hinter dem Eingang stand ein kleiner, älterer Herr, der mir ganz stolz berichtete, dass er 1943 den Flugplatz mit erbaute und auch die DC 3 flog. Nach den Worten „Come in, see all things and take time!” war mir sofort klar, der ist auch Flieger.    

Nach einigen Minuten richtete sich mein Blick auf eine seitliche Tür! Ja, da musste es rausgehen auf das Vorfeld zur DC 3. Also raus und hinein durch die hintere heruntergelassene Flugzeugtreppe. Ich war ganz allein. Deutlich bergauf durch den ca. 40 Plätze fassenden Rumpf nach vorn zum Cockpit. Wie sagte der kleine, ältere Flieger doch: „See all things“. So setzte ich mich erstmal in das Cockpit und was denkt ihr, was ich jetzt dachte? Richtig: Schnell raus aus dem Flieger, die Klötze vor den Rädern entfernen, die Vertauung an den Flügelenden lösen, die hintere Treppe von innen hochziehen und dann den Bomber starten. Mal ne Runde über den Keys drehen! Das wär’s! Geschafft hätte ich das bestimmt, aber meine Vernunft und mein kriminalistisches Denken waren dagegen - also ließ ich es!

 

Heimflug mit der A380 von British Airways am 25.01.2016    

Nach einem ganz entspannten Tag am Miami Beach und am Hotelpool ging meine Reise schon fast zu  Ende. Schnell zum Mia-Airport, den Mietwagen am Car Rental zurückgeben und zum Terminal E, Gate 06. Da steht sie majestätisch und erhaben wieder vor mir, die A 380 von BA. Kennung G-XLEG, Serial No. 161, nur 1, 5 Jahre alt, 400 Mio. USD teuer, und gleich mit 500 Passengers voll. Mit 45 Min. Verspätung auf der Piste 09R startend über den Atlantik. Irgendwo in der Mitte zwischen New York und der Küste Portugals, diesmal sehr weit südlich den Jet-Stream erfassend und fast 1.200 km/h schnell in nur 7 Stunden den Luftraum Londons erreichend. Ich habe geahnt, was jetzt passiert. Viel zu früh war sie in London und bekam noch keine Landegenehmigung. Also Rechtskurven in 10.000 ft. über dem Süden Londons. Erst 1,2 und dann 3 Runden.    

Viele ärgerten sich über die Zeitverzögerung und schimpften. Ich freute mich über die kostenlosen Runden und genoss die Aussicht auf die Millionenmetropole und die Themse. Dann kurz vor dem Aufsetzen des Riesenvogels sah ich sie von meinem Window-Seat 40 K. Genau zwischen den Bahnen 27 L und R auf dem BA Gelände, seit vielen Jahren dort abgestellt, die Concorde! Jedes Fliegerherz schlägt beim Anblick dieses pfeilförmigen Vogels schneller! Auch meins!    

Aber da war doch noch was? Richtig! Das Cockpit der A380! Da wollte der Thomas unbedingt mal rein. Im Flug unmöglich, da kommst Du nicht einmal durch Business und First Class vor die verschlossene und gepanzerte Cockpittür. Also Plan B! Fast als letzter nach dem Andocken in LHR  nach vorn, durch die nunmehr leere First und Business. Und dann stand er plötzlich vor mir,  ganz vorn auf einer Treppe – der Captain! Ich, mit meinen funkelnden Augen und die offene Tür fest im Blick, sprach ihn an: “Oh… that is your Cockpit? I am Thomas, a motor-glider-pilot from Germany. Is it possible, to have a look inside?”    

“Oh, yes, of course, please come in and have my seat!”, antwortete er. “You know, my 380 flies like a motor glider, it goes up and down and side by side”. Mit seiner rechten Hand machte er die entsprechenden Bewegungen. Ich schaute in seine funkelnden Augen und wusste sofort: Der ist auch ein Flieger! Noch 5 Minuten erklärte er mir alle möglichen Bildschirme und Instrumente und machte mit meiner Kamera noch Bilder. Überwältigt und hochzufrieden verließ ich den Flieger um zum Anschlussflug nach Luxemburg, diesmal nur mit einer A320, zu gehen. Meinen Freunden berichtete ich per Airport Wifi und WhatsApp ganz stolz mit Bild: „Thomas im Cockpit der A 380…. Yeeees!!!“

 

Am späten Abend bin ich dann wieder zu Hause in Schwebda „gelandet“.    

Weihnachtswanderung und Neujahrswünsche

Am 20. Dezember haben sich die Mitglieder und Freunde des ELV zur Weihnachtswanderung am Flugplatz Stauffenbühl getroffen. Bei frühlingshaften Temperaturen wanderten wir vom Clubheim über die Regener Hütte Richtung Oberdünzebach. Von dort ging es in den Hunsrückswald. Der Weg führte Richtung Westen bis kurz vor Langenhain und von dort zurück zum Flugplatz. Nach ca. 2 Stunden wurden wir dort mit weihnachtlicher Stimmung, leckerem Glühwein und angeheiztem Grill empfangen.

 

In gemütlicher und harmonischer Runde gab es bei Kaffee, selbst gebackenem Kuchen von Margret Sippel und abschließend dem dazu gehörigen Jahresabschlußbier mit einigen Scheideschoppen gute Unterhaltungen und einen wehmütigen Rückblick darauf, dass das Jahr 2015 so schnell vergangen ist.

 

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern des Eschweger Luftsportvereins e.V. alles Gute für die Zeit „zwischen den Jahren“, einen guten

Übergang in das neue Jahr 2016 und für dieses alles Gute, viel Gesundheit, Frohsinn, viel Freude am und im ELV und viele, viele schöne und erlebnisreiche

Starts und Landungen auf unserem Stauffenbühl.

 

(Andreas Wagner)

 

Weitere Bilder von Weihnachtswanderung und Weihnachtsfeier gibt es hier.

ELV verabschiedet Flugsaison mit großem Finale

Am 30. Oktober fand auf dem Fluggelände Stauffenbühl der traditionelle Wettkampf zum Abschluss des Jahres statt, das Schnüwes-Pokalfliegen. Bei optimalen Wetter konnten sich als Sieger Andreas Wagner, als zweitplatzierter Jonas Weinrich und als drittplatzierter Sebastian Baier klar gegenüber den anderen Mitstreitern aus dem Verein durchsetzen. Der Pokal für den letzten Platz ging an Reinhold Münch.


Die Aufgabe bestand dieses Jahr im „Zielrollen“: Am Ende der Landebahn war ein Punkt markiert, auf dem der Pilot das Segelflugzeug zum Stehen bringen sollte. Je weiter entfernt das Flugzeug zum Stehen kam, desto mehr Strafpunkte gab es. Jeder Pilot musste zwei Wertungsflüge absolvieren und die jeweiligen Strafpunkte wurden addiert. Dies hatte zwar weniger mit sportlichen Höchstleistungen zu tun, dafür aber mit Feingefühl und fliegerischem Können.

 

Den Höhepunkt des Tages bildete jedoch nicht der Wettkampf, sondern die Schnüwes-Pokalfeier am Abend. Die Feier wurde von der Jugendgruppe des Eschweger Luftsportvereins organisiert und durchgeführt, für das leibliche Wohl sorgten Dieter Kohl und Hartmut Hofmann, die die Gäste nach allen Regeln der Kochkunst verköstigten. Auch gab es einen kurzen Rückblick auf die Flugsaison und die erfolgreich absolvierten Flugprüfungen.   


(Jonas Weinrich) 

Schnüwespokalfliegen und Schnüwespokalfeier

Kaum hat die Flugsaison angefangen, ist sie auch schon wieder fast vorbei. Traditionsgemäß beendet der ELV die Saison mit dem Schnüwespokalfliegen, das in diesem Jahr am 31. Oktober und 1. November stattfindet. Höhepunkt ist die Schnüwespokalfeier, die von Dieter Kohl, Rita Kaniewski und Hartmut Hofmann ausgerichtet wird. In der Werkstatt hängt wieder das Plakat aus, auf dem ELV-Mitglieder und Freunde des ELV sich für das Fliegen und die Feier eintragen und anmelden können. Aus Planungsgründen sollte die Anmeldung für die Feier bis zum 25. Oktober erfolgen. Die Feier beginnt am 31. Oktober um 18:30 Uhr im Clubheim.   

"EVEREST - Gliding over the top of the world" am 29.10. im E-Werk

Am 29. Oktober zeigt unser passives Mitglied Reiner Sahm im E-Werk in Eschwege einen Film, den er zusammen mit Klaus Ohlmann, dem 60-fachen Weltrekordhalter im Segel- und Solarflug, gedreht hat. Gliding Over The Top Of The World zeigt den ersten Segelflug über den Mount Everest von Klaus Ohlmann und den gemeinsamen 10.000 km langen Rückflug von Nepal nach Europa. Alle ELV-Mitglieder und natürlich auch alle Segelflieger der Nachbarvereine sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr.

Noch mehr Nachwuchs im ELV

Und noch ein freudiges Ereignis: Wir gratulieren Jan und seiner Frau Almuth ganz herzlich zur Geburt ihres Sohnes Erik Hinrich, der es ganz eilig hatte auf die Welt zu kommen!


Wir wünschen Euch allen Dreien einen wunderschönen und geruhsamen Start als Kleinfamilie, viel Zeit füreinander und freuen uns auf viele gemeinsame Stunden auf dem Stauffenbühl.   

Vorsicht Spam-Mails!

Seit einigen Tagen bekommen ELV-Mitglieder immer wieder E-Mails von anderen Mitgliedern mit dem Betreff „Important“. Es handelt sich dabei um Spam-Mails, über die der Rechner mit Schadsoftware infiziert werden soll. Löscht die Mails am besten sofort und klickt vor allem nicht aus Neugierde auf den Link, den die Mails enthalten. Weitere Infos findet Ihr hier.    

Fliegerfreizeit endet mit erstem Alleinflug

 

 Die diesjährige Fliegerfreizeit des ELV, die vom 8. bis zum 15. August auf dem Stauffenbühl und bei den Fliegerfreunden in Sontra stattfand, endete mit einer A-Prüfung. Hinter der wenig aufregenden Bezeichnung verbirgt sich eines der wichtigsten und eindrücklichsten Ereignisse eines Segelfliegerlebens – der erste Alleinflug! Sandra Luhn, die vor gut einem Jahr beim ELV mit ihrer Flugausbildung begonnen hat, wurde vom Eschweger Ausbildungsleiter Karsten Hofmann und seinem Fluglehrerkollegen Ulli Möller aus Sontra freigelassen. Nach einigen Überprüfungsstarts schickte Ulli Möller Sandra mit den Worten „Ich bin dann nach den nächsten drei Starts wieder mit dabei“ allein in den Himmel. Die anfängliche Aufregung wich schnell größter Konzentration und Sandra führte 3 routinierte Starts und Landungen vor.    

Sandra Luhn mit Karsten Hofmann und Uli Möller
Sandra Luhn mit Karsten Hofmann und Uli Möller

Zu ihrer Ausbildung im ELV und ihren Alleinflügen schreibt Sandra:

 

„Das Interesse am Fliegen hatte ich schon längere Zeit. Irgendwann war es dann so weit, dass ich nicht nur darüber lesen, sondern dass ich es auch lernen wollte. So habe ich mich voriges Jahr im Sommer beim Eschweger Luftsportverein angemeldet und bin Flugschülerin geworden. Schon beim allerersten Start im Juni 2014 mit unserem Fluglehrer Karsten wusste ich: Ja genau das will ich, fliegen lernen!

Am 15. August 2015 war es dann soweit. Das Wetter war sehr schön, gegen Abend fast kein Wind. Nach ein paar Übungsstarts saß ich allein im Flieger, schloss die Haube, meldete mich startklar und war sehr sehr aufgeregt. Gleich geht es los, ich dachte, hoffentlich habe ich keinen Seilriss unter 150 Meter Höhe. Schon ging es los und ich wurde nach oben gezogen. Bei 350 m klinkte das Seil aus. Was für ein Moment, unbeschreiblich schön, ganz allein fliegen! Ab dem Moment war die meiste Aufregung weg und noch mehr Begeisterung da. Ich flog im Übungsbereich ganz ruhig meine Kreise bis ich mich bei der Position zur Landung meldete. Ab da war ich wieder etwas mehr aufgeregt, aber auch das Landen hat geklappt. Als ich dann nach der 3. Landung aus dem Flieger gestiegen bin, war ich einfach nur glücklich. Den Tag vergesse ich nie!“

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die bei der Fliegerfreizeit mit dabei waren, und einen ganz besonderen Dank an die Fliegerfreunde in Sontra für ihre Gastfreundschaft und kollegiale Unterstützung!

Nachwuchs im ELV

Wir gratulieren Peter und seiner Frau ganz herzlich zur Geburt ihrer Tochter Maria!

 

Wir wünschen Maria eine unbeschwerte und schöne Kindheit und den Eltern viel Freude, Glück und Erfüllung mit Maria.

Peter wünschen wir nach wie vor viel Zeit für unser schönes Hobby :-)

Daniel Sporer hat seine C-Prüfung abgelegt

Am 09.08.2015 hat unser "Naturtalent" Daniel mit Bravour seine C-Prüfung geflogen. Der erste Flug dauerte über eine halbe Stunde. Es schien als ob Daniel gar nicht mehr herunter kommen wollte.Nach dem ersten langen Flug hat Daniel die beiden anderen Starts zur C-Prüfung zum ersten Mal auf unserem einsitzigen Segelflugzeug (LS 4) absolviert und hatte gleich 2 Highlights an einem Tag.


Daniel, ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Deiner fliegerischen Laufbahn.


Karsten Hofmann (Ausbildungsleiter)

ELV jetzt mit eigenem YouTube-Kanal

Ab sofort hat der Eschweger Luftsportverein auch einen eigenen Videokanal bei YouTube, in den in lockerer Folge immer wieder neue Videos rund um das Segelfliegen im Eschweger Luftsportverein eingespeist werden. Den Anfang macht ein Video zum Sonnenaufgangsfliegen. Ein Klick auf das Bild führt direkt zum YouTube-Kanal.

Mein Weg zum Segelflugzeugpilot

Zum Fliegen bin ich über meinen Vater gekommen, der auch Segelflugzeugpilot ist und mich, als ich klein war, häufig auf den Flugplatz mitnahm. Daraus erwuchs meine Leidenschaft für das Fliegen und für mich stand schon früh fest, dass ich auch Segelflugpilot werde wollte. Da ich in Eschwege wohne, lag es nur nahe, dass ich auch im heimischen Eschweger Luftsportverein anfange zu fliegen. Nach Rücksprache mit dem ELV-Ausbildungsleiter Karsten Hofmann, organisierte ich alles um im Sommer 2012 anfangen zu können.

 

Nachdem ein Fliegenarzt meine Flugtauglichkeit bestätigt hatte, ging es endlich los. Meinen ersten Start im Juli 2012 machte ich mit meinem Fluglehrer Thomas Lückert. Ich kann mich noch sehr gut an meine Vorfreude und Aufregung erinnern. Bereits im September 2012 flog ich meine A-Prüfung, das ist die erste von drei praktischen Teilprüfungen. Der erste Alleinflug, der mit der A-Prüfung verbunden ist, war für mich ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Es war unbeschreiblich schön, das erste Mal abends allein über Eschwege fliegen zu dürfen. Im Sommer darauf folgten meine B- und C-Prüfung sowie meine ersten längeren Flüge über Land, die sehr abenteuerlich, spannend und schön waren.

 

Ein weiteres Highlight war die Umschulung auf ein einsitziges Segelflugzeug, bei dem nun kein Lehrer mehr eingreifen konnte, sondern ich auf mich allein gestellt war. Das Gefühl und die Erfahrung eigenständig etwas fliegerisch Neues zu lernen, war großartig. Während der Ausbildung lernte auch Verantwortung zu übernehmen, da ich seit 2014 einer von zwei Jugendleitern bin. Im Frühjahr diesen Jahres schrieb ich meine Theorieprüfung und Anfang Juni absolvierte ich erfolgreich meine praktische Luftfahrerprüfung.

 

Rückblickend kann ich mich nur an sehr viel Positives erinnern und nur empfehlen mit dem Fliegen im Eschweger Luftsportverein anzufangen, da es eine Menge Spaß macht, man tolle neue Menschen kennenlernt und eine Ausgleich zum „normalen“ Alltag bekommt.

 

Ich möchte ich meinen Fluglehrern Karsten Hofmann, Thomas Lückert und Heinz Wagner danken, ohne die ich das Fliegen nicht gelernt hätte, aber auch allen anderen Vereinskameraden, da ohne sie kein Flugbetrieb möglich wäre! Ein weiterer großer Dank gilt meiner Familie, die immer hinter mir stand und mich in jeglicher Hinsicht immer voll unterstützt hat.

 

(Jonas Weinrich)    

Ju-52-Flug und Besichtigung Kassel Airport

Am 2. Juli war eine kleine Abordnung des Eschweger Luftsportvereins bei Dieter Kohls Ju-52-Flug und der begleitenden Führung über den Kassel Airport mit dabei. Mehr Fotos vom Flughafenausflug gibt es hier.

Kränzewickeln zum Johannisfest

Hallo alle Mitglieder!

 

Wir freuen uns, wenn ihr am Freitag zum Kränzewickeln zu Uwe an den Brühl kommt. Die Aufrechterhaltung dieser Tradition ist genauso wichtig wie das Fliegen am Wochenende :-)

 

Das Grün für die Girlande, das Eschweger Bier und die gute Hofmannsche Bratwurst sind Garanten für einen schönen Abend unter Mitgliedern, Freunden und Gönnern unseres ELV. Also kommt alle.

 

LG i.A. Uwe + der Vorstand des E L V

JU-52-Flug und Besichtigung Kassel Airport

Hallo ELV`ler,

die Anmeldung für Dieters Flug mit der Ju 52 ist jetzt erfolgt, die Daten auf dem Flugschein lauten:

 

Flug-Nr.: LH 9612

Donnerstag, 02. Juli 2015

Check-In time:  11:30 Uhr

Departure time: 12:00 Uhr

 

Es wäre schön, wenn möglichst viele vom ELV dabei sein könnten. Ein Zubringerbus nach Kassel-Calden und eine Rundführung sind organisiert. Der Zubringerbus fährt pünktlich um 7:45 Uhr vom Stauffenbühl aus. Bei weiterem kurzfristigen Interesse bitten wir um schnelle Rückinfo im Ski-Kohl-Büro, damit wir die Fahrgelegenheit organisieren können.

 

Liebe Grüße

Rita und Dieter

 

Tel.: 056 51 - 37 48

Fax: 056 51 -7 60 86

info@ski-kohl.de

Man muss nur an Wunder glauben...

 

...und am Freitag, den 28. Mai 2015 ging das Wunder in Niederöblarn, unserem Alpenflugplatz in Österreich, in Erfüllung. Auf den Tag genau 20 Monate nach meinem Unfall auf dem Stauffenbühl.


Mein erster Flug nach dieser langer Pause stand bevor und eine gewisse Anspannung gab es schon. Martin zog den Duo-Discus zum Start an die 04 und die Vorbereitungen meines nicht leichten Einstiegs auf den zweiten Sitz begannen. Die Prothese musste am Boden bleiben und mit Fallschirm und Plastiktüte versorgt, wurde ich mit vereinten Kräften von Annette, Martin und einem Fliegerkameraden aus Wien in den Duo gehievt. Was war das für ein tolles Gefühl, endlich wieder auf diesem lang vermissten Platz zu sitzen.


Um 11:00 Uhr Ortszeit ging es dann, mit Martin als verantwortlichem Piloten, im F-Schlepp los und in 1000 Meter Höhe klinkten wir im sogenannten Thermikgarten aus. Das große Abenteuer begann.


Das Höhetanken war am Anfang schwierig und wir brauchten doch eine knappe Stunde um auf Strecke gehen zu können. Aber dann begann das eigentliche Fliegen und gute Wolken wiesen uns den weiteren Weg Richtung Westen. Und was sagte auf einmal Martin zu mir – „Vater nimm den Knüppel und flieg, die Seitenruder bediene ich“. Es klappte und war ein tolles Gefühl, man kann es eigentlich nicht beschreiben.


Über das Sölktal, Schladming und die Tauernautobahn, auf der anderen Seite hatten wir den Dachstein mit seinen 3000 Metern im Blick, flogen weiter und hatten uns als Ziel Zell am See vorgenommen, knapp 100 km von Niederöblarn entfernt.

Es war einfach herrlich, rechts lag der Hochkönig und weiter voraus sahen wir schon den Großglockner und den Großvenediger. Und wir haben unser Ziel erreicht, vor uns hatten wir Zell mit seinem See, den Honigkogel, die Schmittenhöhe und das Kitzsteinhorn. Alle Berge waren noch weiss vom vielen Neuschnee der letzten Woche.


Rainer und Kalle Geilfuß aus Sontra waren auch in der Luft und über Funk kam oft die Frage nach meinem Wohlbefinden und wie mir denn der Flug bekommen würde. Ebenso hatten wir über die Bodenstation oft Kontakt zu meiner lieben Frau und Annette, die genau das gleich fragten. Die Antwort von mir könnt ihr euch ja wohl denken…


Der Rückflug von Zell war problemlos und dank guter Thermik ging es sogar bis auf 3300 Meter über NN. Diese Höhe reichte zum Abstecher am Hochkönig vorbei, über das Tennengebirge, die Bischofsmütze, den Dachstein und im weiteren langen Landeanflug entlang dem Stoderzinken, der Kammspitze und unserem Hausberg, dem Grimming. Dann landeten wir, leider für mich viel zu früh, nach über 5 Stunden Flug sicher auf der 04. Als der Ausstieg begann liefen bei mir die Freudentränen über diesen Flug mit Martin und Christa und Annette, die uns empfingen, ging es ebenso. Mein ganz besonderer Dank gilt auch Andreas, der Christa und mich nach Niederöblarn gefahren hat und mir somit erst dieses tolle Erlebnis ermöglicht hat.

Viele Fliegerkameraden kamen und freuten sich mit mir und mit vereinten Kräften, wie beim Einstieg, kam ich auch wieder gut aus meinem Sitz. Für Gesprächsstoff war den Abend, im Kreis der Eschweger, Sontraner und der anderen befreundeten Fliegerkameraden, gesorgt.


Ich bin dankbar und sage Glück ab - Heinz Wagner   

Die Krefelder sind zu Gast auf dem Stauffenbühl

Vom 30. Mai bis zum 7. Juni sind unsere Fliegerfreunde aus Krefeld zum achten Mal auf dem Stauffenbühl zu Gast. Wir wünschen den Jungs um Willi, Peter und Ralf gutes Flugwetter und viele wunderschöne Flüge. Und natürlich freuen wir uns schon auf den traditionellen Altbierabend mit Steaks, Würstchen und Diebels-Alt!

Im Segelflieger in den Eheflughafen

 

In Eschwege bot sich ein ungewohntes Bild: Vor der Marktkirche hatten Mitglieder des ELV ein Segelflugzeug aufgebaut und über dem Haupteingang einen Fallschirm befestigt, um ihren langjährigen Fluglehrer Thomas Sippel und seine Ehefrau Mays Ammari zu überraschen, die sich in der Marktkirche das Jawort gaben. Thomas arbeitet bereits seit mehreren Jahren in den USA, wo Thomas und Mays sich kennen und lieben gelernt haben und auch zukünftig wohnen werden. Kurz nach Beginn des Traugottesdienstes in der Marktkirche, den Pfarrer Hübner in deutscher und englischer Sprache abhielt, zogen die Eschweger Segelflugfreunde den Flugzeuganhänger auf den Rasenplatz vor der Kirche und bauten in Windeseile Flugzeug und Fallschirm auf, um die beiden nach der Zeremonie mit einem dreifachen „Glück ab“ in den Eheflughafen entlassen zu können.

 

(Thomas Schirmer) 

 

Mehr Bilder von der Hochzeit gibt es hier

Geschafft!

 

 Seit rund 4 Jahren bin ich in der Ausbildung als Flugschüler. Dieses Jahr kam alles sehr schnell: Der 3. Flug des Jahres war gleich mein 50-km-Streckenflug, darauf folgte die Beantragung der praktischen Prüfung. Mir wurde Gerd Hollstein als Prüfer zugeteilt, der Sonntag, den 17.5., als Prüfungstermin vorschlug und gleich darauf hinwies, dass das Trudeln und das Ausleiten oder Verhindern von Trudeln neu in das Prüfungsprogramm aufgenommen wurde. Ich sagte zu.

 

Am Sonntag war ich schon kurz nach 11.00 Uhr auf dem Platz. Unser Ausbildungsleiter Karsten Hofmann zeigte mir an der Startstelle noch die letzten Feinheiten bei der Durchsicht des Twin Astir. Das war sehr wichtig und auch hilfreich. Kurz nach 13.00 Uhr kam Gerd Hollstein und wir prüften mit der Checkliste das Flugzeug gründlich vor dem Start. Das Wetter war für die Prüfungsflüge nicht besonders gut. Starker Seitenwind aus West auf der Piste 20. Fast geschlossene Wolkendecke. Wir hatten nur knapp 300 Meter Ausklinkhöhe. Trudeln kam da nicht in Frage. Gerd Hollstein ließ mich steile Kreise fliegen. Langsamflug mit Gegensteuern kurz vom dem Abkippen. Wir besprachen, was passieren könnte. Meine ersten beiden Landeanflüge waren ihm zu schnell. Ich sollte langsamer anfliegen, trotz des starken Winds. Der 3. Landeanflug war etwas zu langsam und die Landung war nicht gut. Wir besprachen die Flüge und Gerd Hollstein machte mit mir noch einen 4. Flug, der mit einer sauberen und ordentlichen Landung erfolgreich abschloss. Nach dem Aussteigen gratulierte mir Gerd Hollstein zur bestandenen Prüfung. An der Startstelle gratulierten mir auch die anderen ELV'ler.

 

Herzlichen Dank für die umfangreiche Ausbildung an alle Fluglehrer: Karsten Hofmann, Heinz Wagner, Thomas Lückert, Stefan Mühlhausen, Thomas Sippel und an alle ELV'ler, ohne deren Hilfe ich nicht in die Luft gekommen wäre. Es ist wie beim Autoführerschein. Fliegen darf ich jetzt allein, aber die Entwicklung muss weiter gehen, um ein guter Pilot zu werden. Die fliegerischen Leistungen kontinuierlich zu verbessern und Langstrecke zu fliegen ist das nächste Ziel.

 

Reinhold Münch

Streckenflug im Doppelpack: Jonas und Reinhold unterwegs

 

Am 2. Mai bin ich morgens um 08.00 Uhr aufgestanden, da der Wetterbericht des DWD schon am Freitagabend einen guten Flugtag vorhersagte. Ich dachte sofort an meinen 50km Flug. Nach einer ausführlichen Flugvorbereitung fuhr ich auf den Flugplatz.

 

Nachdem alles geklärt war und ich den Flugauftrag von meinem Fluglehrer Karsten bekommen hatte, startete ich in der LS 4. Leider hatte ich nur 215 Meter Ausklinkhöhe und keine Thermik, sodass ich schnell wieder am Boden war. Beim 2. Versuch war es ähnlich. Nachdem wir wegen der Windverhältnisse umgebaut hatten, konnte ich den 3. Versuch starten, bei dem es von Anfang an besser lief. Ich hatte eine Ausklinkhöhe von 350 Meter und fand über dem Hessenring einen Bart. Es ging allmählich mit 1 bis 2 Meter Steigen pro Sekunde nach oben. Nun schloss auch Reinhold zu mir auf, der seinen 50km Flug mit dem TWIN ASTIR versuchen wollte. Auf 1500 Metern Höhe angekommen, flog ich zu meinem ersten Wendepunkt nach Witzenhausen ab.

 

Ich verlor kaum Höhe, fand über Bad Sooden-Allendorf eine Wolke und kreiste einmal um wieder auf 1500 Meter zu kommen. Weiter Richtung Witzenhausen hatte ich im Geradeausflug 1 Meter Steigen. In Witzenhausen angekommen, flog ich direkt nach Hess. Lichtenau weiter. Zwischendurch meldete ich Karsten, dass ich den Wendepunkt passiert hatte und fragte Reinhold, wie es bei ihm aussähe.

 

Am Wendepunkt in Hess. Lichtenau war mir klar, dass ich locker bis nach Hause kommen würde. Toll! Ich meldete Karsten meine Rückkehr. Der meinte jedoch, dass ich ruhig ein größeres Dreieck fliegen solle, da das Wetter optimal sei und das Flugzeug nicht benötigt würde. Zwischen Waldkappel und Bischhausen fand ich einen Bart und kreiste aus Zufall ein. Dieser Zufall entpuppte sich als 5 Meter Bart und ich stieg sehr flott von 1300 Meter auf 1700 Meter. Nun flog ich mit 120km/h weiter Richtung Heringen, kehrte aber auf halbem Wege um, da es über Heringen keine Wolken mehr gab. Über Niederhone fand ich wieder einen Bart und entdeckte unseren DUO DISCUS, in dem Jan und Karsten flogen. Ich schloss mich ihnen an nachdem Karsten mir über Funk mitteilte, dass sie ein Stück Strecke fliegen wollten. Gemeinsam ging es Richtung Osten, an Mühlhausen vorbei bis nach Menterode. Dort drehten wir um und flogen nach Hause zurück. Alles in einer Höhe von 1400 bis 2000 Meter.

 

Kurz vor der Landesgrenze trennten sich unsere Wege. Ich flog direkt nach Hause und Jan und Karsten flogen Richtung Heringen, um Höhe abzugleiten. Ich drehte ich noch ein paar Kreise über Eschwege und landete glücklich und zufrieden auf dem Stauffenbühl.  Alles in Allem war es ein super Flugtag, der MEGA viel Spaß gemacht und die Lust auf das Streckenfliegen genährt hat.

 

Ich möchte hier nochmal allen herzlich danken, die am Samstag am Flugbetrieb beteiligt waren. Ein Segelflugzeug kommt nun mal nicht alleine in die Luft. Natürlich möchte ich mich auch  sehr bei meinen Fluglehrern (in alphabetischer Reihenfolge) Karsten Hofmann, Thomas Lückert und Heinz Wagner bedanken, ohne die ich fliegerisch nie soweit gekommen wäre.

 

(Jonas Weinrich)

 

Am 2. Mai wurde vom Segelflugwetterbericht des Deutschen Wetterdiensts für unseren Bereich gute Thermik vorhergesagt. Jonas Weinrich hatte sich gründlich vorbereitet und das Winddreieck gezeichnet. Er hat sein Handy mit den nötigen Navigationsangaben programmiert. Auch ich hatte mich für diesen Tag gründlich auf den 50 Km Streckenflug vorbereitet.

 

Jonas machte mit der LS 4 einen Start, kam jedoch nach kurzer Zeit wieder zur Landung rein. Ich machte mit dem Twin Astir einen Start und war in

5 Minuten wieder unten.  Beide  Flugzeuge hatten beim Windenstart Rückenwind und erreichten nur knapp über 200 Meter Ausklinkhöhe. Das hat leider nicht gereicht. Die Winde wurde umgebaut. Jonas startete mit dem Einsitzer LS 4 jetzt auf der 20. Kurze Zeit später folgte ich wiederholt mit dem Twin Astir. Wir beide gewannen über Stauffenbühl und Eschwege rasch an Höhe. Jonas flog zuerst ab, ich folgte in einer Abflughöhe von1800 Meter über dem Platz auch in Richtung Witzenhausen. Wir beide sollten das Dreieck Eschwege, Witzenhausen, Hess.-Lichtenau und zurück nach Eschwege fliegen. Jonas erreichte zuerst Witzenhausen. Ich meldete mich etwas später über Funk über Witzenhausen. Da war Jonas schon in Hess. Lichtenau.

 

Ich musste mehrmals zwischendurch Höhe tanken. Im Gelstertal bei Üngsterode war ich am tiefsten Punkt meines Fluges.Doch dank der guten Thermik habe ich wieder schnell die Reiseflughöhe erreicht. In der Nähe von Waldkappel kam unser Fluglehrer Karsten mit Jan und dem Duo Discus neben mir an. Wir beide sind dann nach Eschwege zurück geflogen. Karsten und Jan begleiteten Jonas mit der LS 4 noch weit nach Thüringen hinein. Jonas flog knapp 200 Km. Mein Dreieck hatte eine Strecke von 65,9 km.

 

An diesem Abend wurde es spät. Karsten hat mit Martin noch 4 F-Schlepps geflogen und Michael das FLARM am Twin Astir ausgelesen. Geschafft. In lustiger Runde klang ein wunderschöner Flugtag aus.

 

(Reinhold Münch)

Jugendgruppe lädt ein zur Walpurgisfeier auf dem Stauffenbühl

Die traditionelle Walpurgisfeier des Eschweger Luftsportvereins wird in diesem Jahr von der Jugendgruppe veranstaltet. Los geht's am 30.04. um 18:30 Uhr. Mitglieder und Unterstützer des ELV werden gebeten, sich hier anzumelden.

ELV ist jetzt ATO

Die zunehmende Bürokratisierung des Luftsports betrifft auch den ELV. Im Rahmen der Angleichung der europäischen Luftfahrtvorschriften nach dem EASA-Standard musste sich der ELV in einem langwierigen Verfahren als "zugelassener Ausbildungsbetrieb" zertifizieren lassen. Der ELV wurde nun vom RP Kassel als ATO ("Approved Training Organisation") anerkannt und kann weiter uneingeschränkt Segelflug mit Windenstart und Flugzeugschlepp sowie Motorseglerflug schulen. Am Ablauf der Ausbildung hat sich durch die ATO-Zulassung nichts geändert. Informationen zur Ausbildung zum Segelflug- und Motorseglerpiloten gibt es hier.


(Thomas Schirmer, 14.04.2015)

ELV ehrt langjährige Mitglieder

Jörg Kerst und Edmund Tümmel wurden für ihre 15-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Jörg Kerst und Edmund Tümmel wurden für ihre 15-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

 

Jeder Verein lebt von seinen Mitgliedern. Anders als bei vielen anderen Vereinen sind ELV-Mitglieder ihrem Verein oft sehr lange verbunden. Die Jahreshauptversammlung, die am 21. März im Goldenen Engel stattfand, bot Gelegenheit gleich sieben Mitglieder für ihre fortwährende Unterstützung und langjährige Mitgliedschaft auszuzeichnen. Geehrt wurden Günter Zander (50 Jahre), Bernd Claus und Rolf Beyer (jeweils 40 Jahre), Klaus Hild (25 Jahre), Herbert Lichtblau, Jörg Kerst und Edmund Tümmel (jeweils 15 Jahre). Der ELV-Vorsitzende Andreas Wagner konnte Jörg Kerst und Edmund Tümmel ihre Urkunden und silbernen Ehrennadeln direkt überreichen. Zum Dank und zum Vergnügen der anwesenden Mitglieder gaben beide Einblicke in die Anfänge ihrer Fliegerkarrieren.

 

(Thomas Schirmer, 24.03.2015) 

Motorsegler mit neuem Navigationssystem

Kurz vor Beginn der neuen Flugsaison hat Motorseglerwart Wolfgang Heckmann unsere Super Dimona mit einem neuen GPS-Navigationssystem ausgestattet. Die Airbox Foresight funktioniert im Grunde genauso wie ein PKW-Navigationssystem: Man gibt das gewünschte Ziel ein oder tippt im Bildschirm darauf und wird - wenn man möchte, auch über bestimmte Wegpunkte - zum Ziel geführt. Die Airbox arbeitet mit einer "Moving Map", also einer Kartendarstellung, die sich automatisch fortbewegt, und zeigt die aktuelle Position des Flugzeugs mit einem Symbol. Außer der eigentlichen Zielführung beherrscht das System natürlich noch jede Menge Sonderfunktionen. Mitglieder können die umfangreiche Bedienungsanleitung ab sofort im Mitgliederbereich einsehen und herunterladen.  

 

(Thomas Schirmer, 16.03.2015)

JNP auf den 28. März verschoben, JNP-Feier findet wie geplant statt

Da die Winde noch nicht abnahmebereit ist, wird die Jahresnachprüfung vom 14. auf den 28. März verschoben. Die geplante JNP-Feier findet dennoch am 14. März statt. Details gibt es im Mitgliederbereich.  

Jahreshauptversammlung am 21. März im Goldenen Engel

Nach einigem Hin und Her ist nun die Entscheidung gefallen: Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 21. März nicht im Waldgasthaus Schubartshöhe, sondern im Goldenen Engel statt. Beginn ist wie gewohnt um 19:00 Uhr. Die offizielle Einladung samt Tagesordnung gibt es im Mitgliederbereich.

Das Grunau-Baby ist in der Zeitung (Werra-Rundschau, 18.02.2015)

Mit einem Klick auf das Bild lässt sich die Darstellung vergrößern.

Unser Unterricht ist zu Ende

Nach 3 Wochenenden intensiven Lernens sind unsere Schüler hoffentlich bestens auf ihre Luftfahrerprüfung vorbereitet.


Jonas hat sein erlerntes Wissen sofort in die Tat umgesetzt und die ersten Prüfungsfächer erfolgreich beim RP KS abgelegt. Jonas, alles Gute für deine weitere fliegerische Karriere.


Des Weiteren danke ich meinem neuen Fluglehreranwärterkollegen Dominik, dass er sich bereit erklärt hatte, Teile des Unterrichts zu übernehmen. Mach weiter so, dann sind die 2 Wochen Lehrgang ohne Probleme zu schaffen.

 

Ich wünsche Euch allen eine unfallfreie und erfolgreiche Saison 2015.

 

Karsten

Das Foto im Header entstand beim Sonnenaufgangsfliegen.

Ausblick

Webcam auf dem Stauffenbühl

Video Segelfliegen auf dem Stauffenbühl

Der SFC Gerauer Land war im August 2014 zu Gast beim ELV. Das Video zum Fliegerlager erreichen Sie mit einem Klick auf das Bild.

Vormerken

22. bis 29.05.

Fliegerfreizeit in Niederöblarn

 

27.05. bis 05.06.

VfS Krefeld zu Gast auf dem Stauffenbühl

Schnupperflüge

Der ELV bietet Schnupper- und Kennenlernflüge an. Infos finden Sie hier.

Material zum Sicherheitskonzept

Mitglieder können sämtliche Checklisten und Vorschriftensammlungen ab sofort hier einsehen.

Presseausschnitte

Unser Pressearchiv wird weiter vervollständigt und wird bald bis ins Gründungsjahr 1950 zurückreichen. Immer wieder neue Presseschnipsel finden Sie hier.

OLC-Wertung des ELV
OLC-Wertungen des ELV (2016)
OLC-Wertungen die vom Flugplatz Stauffenbühl erflogen wurden
OLC-Wertungen die vom Flugplatz Stauffenbühl erflogen wurden (2016)