Herzlich willkommen beim Eschweger Luftsportverein

Startstelle 2011 ist archiviert

Allen Freunden und Förderern des Eschweger-Luftsportvereins e.V. und allen sich uns verbunden fühlenden Menschen, wünschen wir Freude in und mit dem E L V und viele schöne Flüge und Erlebnisse an unserem Stauffenbühl. Damit unsere Homepage übersichtlich bleibt, haben wir alle Beiträge der Startstelle des vergangenen Jahres in ein Archiv verbannt, das Sie hier einsehen können.

Michael Krämer und Gerhard Degenhardt Pokalsieger

M.Krämer und G.Degenhardt mit ihren Pokalen

Am Ostersamstag wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte des ELV ein „Spaßanfliegen“ veranstaltet. Initiiert wurde das Ganze von Jörg Jahns und Karsten Hofmann, die auch gleich zwei Wanderpokale stifteten. Und so war es denn kein Wunder, dass sich Flugschüler und Scheinpiloten ordentlich ins Zeug legten, um mit Rollübungen, Seitengleitflug und der Beantwortung kniffligster Quizfragen einen der beiden Pokale zu ergattern.

 

Die Stimmung war hervorragend, ein Start folgte auf den anderen und am Ende hatten fast alle Piloten ganz nebenbei auch noch ihre Sicherheitsstarts erledigt. Michael Krämer und Gerhard Degenhardt konnten sich mit Bilderbuch-Seitengleitflügen und profunder Vereinskenntnis gegen alle anderen Teilnehmer durchsetzen und bekamen schließlich völlig verdient die beiden Pokale überreicht.

 

(Thomas Schirmer, 02. 05.12)

 

Mehr Bilder vom Spaßanfliegen gibt es hier.

Meine Segelflugprüfung

Dominik Schott (2.v.l.) mit seinen Fluglehrern K. Hofmann und H. Wagner und Prüfer M. Hucke (r.)

Am Freitag, dem 27. April, war es endlich soweit, dass ich meine praktische Flugprüfung machen und meine Segelflugausbildung endlich abschließen konnte. Ich saß am Vormittag in der Schule und schaute immer wieder aus dem Fenster, um zu sehen, wie sich das Wetter entwickeln würde. Ich hoffte, dass es nicht wie vorhergesagt regnet. Es war jedoch super Wetter und so fuhr ich um viertel vor drei zum Flugplatz, da der Prüfer Matthias Hucke um vier Uhr da sein wollte. Auf dem Fluggelände angekommen, stellte ich erfreut fest, dass bereits viele Vereinskollegen da waren, die mir helfen wollten, in die Luft zu kommen.

 

Beim Ausräumen der Flugzeuge dann doch ein leichter Rückschlag – es fing an zu regnen. Die Blicke gingen auf das Regenradar und in den Himmel, in der Hoffnung, dass es bald aufhören würde. Zum Glück tat es das dann auch und wir schoben das doppelsitzige Schulflugzeug ASK 13 zum Start. Wir bauten fertig auf, machten das Flugzeug startklar und bereiteten alles auf die Ankunft des Prüfers vor.

 

Um viertel nach vier wurden die ersten Kameraden schon unruhig und scherzten, dass der Prüfer wegen des Regens wohl doch nicht kommen würde. Wie sich jedoch herausstellte, hatte aber der Prüfer den Flugplatz leider verfehlt und ihn nur dank des einsitzigen Segelflugzeugs LS 4, mit dem Karsten Hofmann am Hang kreiste, schießlich doch noch gefunden hat.

 

Es ging dann alles sehr schnell, man begrüßte sich und schon ging es los. Wir gingen zusammen zur ASK 13, um mit der Prüfung zu beginnen und meine Vorfreude wurde schnell zu Nervosität.

 

Mein Prüfer Matthias Hucke besprach mit mir, was alles drankommen würde und was er alles von mir sehen wollte. In dem Moment wusste ich nicht genau, ob mich das nun beruhigen sollte oder nicht. Dann kam der Satz: „ Wir sind jetzt in der Prüfung“, also bloß nichts falsch machen! Wir begannen mit der Vorflugkontrolle wie an jedem Flugtag, es war also ein Kinderspiel, denn das hatte ich nun schon ganz oft gemacht und konnte es quasi im Schlaf. Dennoch hatte Herr Hucke einiges anzumerken, er sah aber keine gravierenden Mängel und gab mir Tipps, auf was ich noch achten sollte und wie ich etwas besser nachschauen konnte. Er erklärte mir auch noch einige Sachen. Dabei wurde ich immer nervöser und hatte Angst, irgendetwas falsch zu machen. Wir brachen dann ab, weil es am Horizont schon sehr nach Regen aussah und der Prüfer beendete den Außencheck mit dem Satz: „Sehr gut, ich glaube Du weißt, was Du da machst!“

 

Jetzt ging es also endlich in den Flieger! Einsteigen, festschnallen, Startcheck - alles kein Problem nach den vielen Starts in der Ausbildung und nachdem man gelernt hat, den Startcheck im Schlaf aufzusagen. Es wurde eingeklinkt, ich gab das Kommando „Startklar“, und es ging ab in die Luft. Der Start verlief gut, keine besonderen Vorkomnisse. Wir flogen unsere Platzrunde, machten im Übungsraum Rollübungen und Kurvenwechsel, dann kam die Landung, mit Landecheck, Landeeinteilung und Seitengleitflug im Endteil – alles kein Problem nach drei Jahren Ausbildung.

 

Nach einem weiteren „Sehr gut“ von Herrn Hucke stieg ich aus und brachte den Flieger zurück an den Start, um den zweiten von drei Starts zu machen. Die Nervosität hatte sich nun fast gelegt und es ging ein zweites Mal in die Luft. Oben sollte ich nun einen Langsamflug und noch einen Kurvenwechsel zeigen. Dann kam wieder die Landung. Unten angekommen, wurde mir klar: „Nun kannst Du nicht mehr viel kaputtmachen!“. Beim letzten Prüfungsflug flogen wir an den Hang vom Lotzenkopf und unterhielten uns über den Flugschein und darüber, wie lange es dauert bis er zugestellt wird. Da war mir auf einmal klar: „Das haste gepackt, wenn der schon so redet!“. Wir flogen noch ein paarmal am Hang hin und her und kamen dann zur Landung. Auch die gelang und ich dachte: „Jetzt hast Du deinen Flugschein!“

 

Kaum war ich aus dem Flieger geklettert, wurde ich direkt von Herrn Hucke beglückwünscht. Micheal Horn auf dem Traktor schloss sich an, dann am Start auch der Rest der Bande. Am Abend gab es natürlich noch Bier und Würstchen für alle Beteiligten.

 

Ich bedanke mich nochmal bei allen, die mir am Freitag geholfen haben in die Luft zu kommen, denn ohne sie wäre das nicht möglich gewesen!

 

(Dominik Schott)

Jahreshauptversammlung 2012

Turnusgemäß fand am 24. März 2012 die Jahreshauptversammlung des Eschweger Luftsportvereins e.V. unter Beteiligung von 29 Mitgliedern und Gästen aus freundschaftlich verbundenen Vereinen im Waldgasthaus Schubartshöhe statt.

 

Es wurde eine Erweiterung der Satzung beschlossen, die diese dem Computer- und Internetzeitalter anpasst. Nach Genehmigung durch das Amtsgericht kann die erweiterte Satzung im Mitgliederbereich heruntergeladen werden. Auch wurde eine neue Gebührenordnung verabschiedet, die den rückläufigen Mitgliederzahlen und den steigenden Kosten Rechnung trägt. 

 

Da der bei Beschädigung von Flugzeugen im Flugbetrieb zu zahlende Selbstbehalt an den Kaskoversicherer der Flugzeuge nicht länger vom Verein getragen wird, wurde ein “Pechvogelfonds” vorgestellt, der für Fondsmitglieder die Zahlung des Selbstbehalts übernimmt. Die Mitgliedschaft in diesem Fonds ist für jedes Vereinsmitglied freiwillig, wird aber empfohlen.

 

Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Thomas Rost die goldene Ehrennadel des Vereins. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Erich Wolfram, Dirk Wetzel, Heimo Kempka und Günter Graf, für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Helmut Herschelmann, Fritz Koch, Edi Fröhlich und Heinz Wagner geehrt, die in ihren Dankesreden sehr ergreifend schilderten, wie sie zum Fliegen und zum Verein gekommen sind.

 

(Michael Horn)

Erfolgreiche C-Prüfung zu Saisonbeginn

Flugschüler M. Horn und Ausbildungsleiter K. Hofmann Flugschüler und -lehrer

Noch vor dem offiziellen Anfliegen beim ELV konnte Michael Horn trotz relativ ungünstigen Witterungsbedingungen vor Ausbildungsleiter Karsten Hofmann erfolgreich die C-Prüfung ablegen. Diese schließt den dritten Ausbildungsabschnitt ab und beinhaltet drei Flüge, in welchen jeweils ein Kurvenwechsel- und ein Seitengleitflug zu zeigen ist.

Frühjahrsputz und Wildschweinlöcher

Auch das hat Tradition beim Eschweger Luftsportverein: Vor Beginn der neuen Flugsaison wird beim ELV geputzt!

 

In und um Clubheim und Grill war vergangenen Samstag Großreinemachen angesagt. Mit großem Fleiß und akribischer Sorgfalt brachten ELV-Fauen und ELV-Männer Stühle und Tische, Bänke und Böden und Fenster und Türen auf Hochglanz und auch der Grill strahlte wie schon lange nicht mehr. Andere ELVler machten sich unter der Leitung des GV Andreas Wagner über Außenanlagen, Dächer und Dachrinnen her. Im Einsatz war auch wieder ein „Wildschweinlöcherschließkommando“, das den ganzen Nachmittag zu tun hatte, um die Wildschweinschäden wenigstens so zu beseitigen, dass der Flugbetrieb am kommenden Wochenende starten kann.

 

Am Ende des erfülllten Putz- und Wildschweintages gab es – und auch das hat Tradition beim ELV- Pizza vom Bringdienst, damit die Vereinsküche blitzeblank bleiben konnte.

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Helfer!

 

(Thomas Schirmer, 20.03.12)

 

Jede Menge Putzaktionsfotos gibt es hier.

JNP OK – Flugsaison kann beginnen

Arnold Klapp prüfte alle Segler des ELV

Was beim Auto der TÜV ist bei Segelflugzeugen und der Startwinde die JNP – die Jahresnachprüfung. Die JNP wird beim Eschweger Luftsportverein immer direkt vor Beginn der neuen Flugsaison durchgeführt, damit sich Piloten und Fluggäste sicher sein können, dass Flugzeuge und Winde technisch in Ordnung sind.

 

Am vergangenen Mittwoch nun stand beim ELV die Jahresnachprüfung an, die von Arnold Klapp, einem externen Sachverständigen, in gewohnt gründlicher und ruhiger Weise durchgeführt wurde. Jedes Segelflugzeug wurde dabei zunächst in Einzelteilen untersucht, dann aufgerüstet geprüft und musste schließlich einen Probeflug absolvieren, bei dem auch gleich die Funktionsfähigkeit der Seilwinde getestet wurde: Bei vier Segelflugzeugen hatten nicht nur die Helfer des ELV, sondern auch Prüfer Arnold Klapp, den ganzen Tag zu tun. Die Mühe hat sich jedoch gelohnt – alle Flugzeuge und auch die Winde haben die JNP mit Bravour bestanden.

 

Vielen Dank allen Helfern, die bei der JNP dabei waren und allen, die die Flugzeuge und die Winde in vielen Winterbaustunden optimal vorbereitet haben.

 

(Thomas Schirmer, 16.03.12)

 

Noch mehr Fotos von der Jahresnachprüfung gibt’s hier.

Windenfuchs bereitete Windenfahrer vor

Windenfuchs Gerhard Degenhardt

Am vergangenen Freitagabend, dem 9. März, war es wieder soweit: Kompetent und mit Liebe zum Detail hat Gerhard Degenhardt, der „Windenfuchs“ des Eschweger Luftsportvereins, die Windenfahrer auf den baldigen Start der Flugsaison vorbereitet. Im theoretischen Teil ging es dabei längst nicht nur um den Windenschlepp der Segelflugzeuge. Wichtige Themen waren auch das Ausziehen der Seile, das Absperren der Windenumgebung und natürlich die Pflege und Wartung des Windenmotors und des Windenfahrzeugs, das bereits über vierzig Jahre alt ist. Doch egal, ob Windenschlepp oder Windenmotor – Gerhard Degenhardt konnte den anwesenden Windenfahrern viele wertvolle Tipps geben. 

Zwei ELVler beim Spleißen eines gerissenen Drahtseils

Im anschließenden praktischen Teil wurde dann „gespleißt“: Ein gerissenes Schleppseil sollte wieder zusammengefügt werden. Trotz aller Bemühungen blieb auch dieses Mal das Spleißen eine Geheimwissenschaft, deren Kenntnis und Umsetzung nur wenigen Praktikern vorbehalten ist.

 

(Thomas Schirmer, 11.03.12)

Sportkreistag Werra-Meißner

Vorstand des Sportkreises Werra-Meißner

Auch in der Sportverwaltung nimmt der ELV seine Pflichten wahr und hat mit drei Mitgliedern am Sportkreistag 2012 des Sportkreises Werra-Meißner teilgenommen und dort sein Stimmrecht wahrgenommen.

Haupttagespunkt, bei Anwesenheit von einiger politischer Prominenz aus Lokal- und Landespolitik, war einen neuen Vorstand zu wählen, der sich zum einen aus wiedergewähltem altem Vorstand und zum anderen aus von diesem vorgeschlagenen Neumitgliedern zusammensetzt. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt und werden auf der Homepage des Sportkreises (s.o.) vorgestellt.

 

(Michael Horn, 10.03.12)

Wildschweine machen ELV vom Luft- zum Bodensportverein

Nachdem sich die Wildschweine im letzten Winter vor allem die Start- und Landebahn an der Südstartstelle und im mittleren Bereich vorgenommen hatten, haben sie jetzt an der Nordstartstelle wieder ganze Arbeit geleistet: Mehrere hundert Quadratmeter Graspiste sind umgepflügt und ein Ende der schweinischen Wühlmaßnahmen ist nicht Sicht. 

Da hilft auch der imposante Hochstand nicht, den die örtlichen Jagdpächter aufgestellt haben, um besser „ansitzen“ zu können. Bisher konnte nur eine Wildsau zur Strecke gebracht werden. Und so bleibt den Mitgliedern des ELV nichts weiter übrig als die Schäden dadurch zu begrenzen, dass sie selbst Hand, soll heißen Hacke und Schaufel anlegen, um die größten Löcher zumindest provisorisch zu schließen und weitere Frostschäden zu verhindern.

 

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit, dass ein kleines Grüppchen der Luftsportler zu Bodensportlern geworden ist. Das herrliche Winterwetter hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Plackerei sogar ein wenig Spaß gemacht hat.

 

(Thomas Schirmer, 20.02.12)

Das Foto im Header entstand beim Sonnenaufgangsfliegen.

Ausblick

Vormerken

ab 14.05.2012

LSC Krefeld zu Gast auf dem Stauffenbühl

 

23.05.2012, ab 13:30 Uhr

Treffen der Alten Flieger

Neu: Gebührenordnung

Mitglieder können die aktuelle Gebührenordnung ab sofort hier einsehen und herunterladen.

Neu: Protokoll der Monatsversammlung Mai ist online

Mitglieder finden das Protokoll der Monatsversammlung 4. Mai hier.

Windenfahrer- und Flugleiterdienste 2012

Die aktuellen Dienstpläne für Windenfahrer und Flugleiter gibt es hier.

Rundflüge

Der ELV bietet Rundflüge zum Selbstkostenpreis an. Infos finden Sie hier.

Presseausschnitte

Unser Pressearchiv wird weiter vervollständigt und wird bald bis ins Gründungsjahr 1950 zurückreichen. Immer wieder neue Presseschnipsel finden Sie hier.

Newsletter

Möchten Sie Informationen über Sonderveranstaltungen erhalten, tragen Sie bitte Ihre Mail-Adresse ein.

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.